Zwergwidder weißgrannen-blau

Zwergwidder schwarz

Zwergwidder weiß, blaue Augen

Merkmal des Widderkaninchens sind die herabhängenden Ohren. Die Kopfform (Ramsnase) gleicht der des männlichen Schafes, daher auch der Name Widderkaninchen. Durch den knorpeligen Ohransatz entsteht auf dem Kopf ein kleiner Wulst, die sogenannte Krone. Die Ohren sollen mit der Öffnung nach innen hängen (Hufeisenbehang). Trifft nicht beim Englischen Widder zu.

Die jungen Widderkaninchen haben zunächst Stehohren, welche im Laufe des Wachstums kippen. Bei kalter Witterung kann das Kippen der Ohren wesentlich länger dauern.

Das Widderkaninchen hat keinen Zwergenfaktor, sowie etwa der Farbenzwerg oder das Hermelinkaninchen.

Sie gelten als sehr ruhig und wenig schreckhaft. Das macht diese Rasse so besonders liebenswert.

 

 

Farbenzwerg weißgrannen-blau

Farbenzwerg weißgrannen-schwarz

 

 

 

 

 

Der seidige Glanz des Satinkaninchens kommt durch eine rezessive Mutation des Normalhaars zustande. Die Haarstruktur ist dünner, daher glänzt es wie Seide. Das Haar ist ca 3 cm lang, die Grannen sind fein und sind nur wenig länger als das Haar. Das Unterhaar ist ebenfalls sehr dünn. Durch diese besondere Struktur werden die Fellfarben viel intensiver und dunkler. Das Satinkaninchen gibt es als Stehohr wie auch als Widder.

 

 

 

 

 

 

Die Farbenzwerge sind eine sehr beliebte Kaninchenrasse, da sie sehr kleinwüchsig sind. Das verursacht der sogenannte Zwergenfaktor. Die Körperform ist rundlich und kompakt mit kurzen kleinen Läufen und einem relativ großem Kopf. Die großen Augen stehen eng und die Ohren sind kurz. Das Gewicht liegt zwischen 1,1 und 1,5 kg.

Mittlerweile ist eine Vielzahl von Farbenschlägen anerkannt und immerwieder werden Neuzüchtungen vorgestellt.

Leider gibt es bei den Farbenzwergen des öfteren eine genetisch bedingte Zahnfehlstellung. Solche Tiere müssen sofort aus der Zucht entfernt werden. Man muss dann regelmäßig die Zähne mit einer speziellen Zange kürzen. Doch Vorsicht, je kürzer man die Zähne schneidet, desto schneller wachsen sie nach.

 

 

 

 

 

 

 

 

Satinzwergwidder japaner

 

Rassebeschreibung Zwergwidder:

Körperform und Typ:

Der Körper ist kurz, gedrungen, breitschultrig, mit einer schönen Rückenlinie und breitem, gut abgerundetem Becken, kurzem, kräftigem Nacken ohne sichtbarem Hals. Die Läufe sind kurz und mittelstark. Die Häsin ist etwas feiner als der Rammler und frei von jeglichem Wammenansatz.

Gewicht:

Das Normalgewicht beträgt 1,50 kg, das Mindesgewicht 1,00 kg, das Höchstgewicht 2,00 kg.

Fell:

Das Fell ist besonders dicht in der Unterwolle und weist eine gute, gleichmäßige, nicht zu harte Begrannung auf. Die Haarlänge beträgt ca. 2,5 cm.

Kopf:

Beide Geschlechter zeigen einen typischen, ausgeprägten Widderkopf, der kurz und kräftig ist. Er zeigt eine breite, gut entwickelte Schnauzenpartie mit starken Kinnbacken, breiter Stirn und eine schöne Ramsnase.

Behang (Ohren):

Der Behand weist an den Ohrenansätzen  ausgeprägte Wulste (Kronen) und wird hufeisenförmig, mit der Schallöffnung nach innen zum Kopf getragen. Der Bahang ist fleischig, voll behaart und an den Enden gut abgerundet. Ideale Behanglänge 26 cm.

 

Rassebeschreibung Farbenzwerg weißgrannen:

Körperform und Typ:

Die Körperform ist gedrungen, walzenförmig und hinten gut abgerundet, ohne sichtbaren Hals. Die Läufe sind kurz und sehr feingliedrig. Die Blume ist klein und fest am Hinterkörper anliegend. Die Häsin weicht im Körperbau kaum vom Rammler ab, sie ist vollständig frei von jeglichem Wammenansatz.

Gewicht:

Das Normalgewicht beträgt 1,11 kg bis 1,25 kg, Das Mindestgewicht 0,60 kg, das Höchstgewicht 1,5 kg.

Fell:

Das Fell ist kurz im Haar, sehr dicht und weich, mit verhältnismäßig langer, gleichmäßig am Körper ausgeprägter Begrannung.

Kopf und Ohren:

Der Kopf ist im Verhältnis zur Größe des Tieres groß und tritt markant ausgeprägt in Erscheinung. Er ist dick mit breiter Stirn- und Schnauzenpartie und sitzt ohne merkliche Halsbildung am Rumpf. Die Augen sind groß und hervortretend. Die Häsin weicht in der Kopfprägung, mit Ausnahme der etwas geringeren Stirnbreite, nicht vom Rammlerkopf ab. Die Ohren sollen der Zwergform angepaßt, recht kurz, eng zusammenstehend, oben schön abgerundet, fein im Gewebe und ideal von 4,5 bis 5,5 cm lang sein.

 

Rassebeschreibung Satinzwerg und Satinzwergwidder:

Körperform, Kopf und Ohren wie jeweiliger Rassetyp.

Fell:

Das Fell ist dicht und weich.

Haarstruktur und Satinfaktor:

Die Verdünnung der Haarstruktur muss eindeutig zu erkennen sein. Das Haar beim Satin hat einen wesentlich kleineren Haarfaserdurchmesser und eine durchsichtige Haarhülle. Der Satinähnliche (satin=Seide) Glanz des Felles muss aufallend stark in Erscheinung treten.

 

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